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Eine Frage, die es wert ist, beantwortet zu werden, sollte im Normalfall auch aufgewertet werden.

Fragen, die man deplatziert findet, sollte man zur Schließung vorschlagen, Themen, zu denen man sich gar nicht auskennt, nicht beantworten und Fragen, die einem als reine Abwälzung von Arbeit auf Andere (no research) erscheinen bzw. als nicht nützlich sollte man abwerten aber nicht beantworten.

Wie kann man eine Frage beantworten, ohne sie aufzuwerten? Das ist eine rhetorische Frage; es gibt die Fälle. Die Frage kann unklar gestellt sein, aber es kann zu erraten sein, was die eigentliche Frage ist usw. - das kommt vor, aber selten.

Im Regelfall sollte man eine Frage, die man einer Antwort würdig findet, auch aufwerten.

Meine Anregung ist: Wir sollten Teilnehmer, die schon länger dabei sind (>= 1k Rep.) sporadisch fragen, wieso sie eine Frage beantworten aber nicht hochwerten. Nicht ständig, aber so, dass häufige Leser früher oder später darüber nachdenken und vielleicht auch auf die Idee kommen, Fragen positiv zu bewerten, natürlich nur, wenn die Frage keine offensichtlichen Schwächen aufweist.

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    Yo. Ebenso umgekehrt: nicht beantworten, wenn man sich zum upvoten nicht aufraffen kann? – LаngLаngС Jan 20 at 11:57
  • Das ist mir auch aufgefallen, aber wie ist das umsetzbar? Manchmal hat eine Frage 1 upvote, 0 downvotes, und 3 Antworten. Soll man dann jeden fragen? – infinitezero Jan 21 at 10:04
  • @infinitezero nein, ich denke, Rückfragen kann man nur dann, solange 1 Antwort und 0 (up)votes. – Shegit Brahm Jan 21 at 13:12
  • @infinitezero: Ähnlich wie Shegit Brahm schreibt: Man kann nur nachfragen, solange es noch kein Upvote gibt und wenn man die Reputation hat zu prüfen, ob es nicht vielleicht 2 Up- und 2 Downvotes gibt, die sich neutralisiert haben. Das ist aber kein Problem, weil es nur um sporadische Erinnerungen geht, nicht um flächendeckende Ermahnungen. – user unknown Jan 21 at 15:00
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    Man kann auch Fragen beantworten, die man nicht so super findet. Hier ist ja nicht viel los. – David Vogt Jan 22 at 8:41
  • @DavidVogt: Super finden ist kein Kriterium für Upvotes, bzw. hinreichend, aber nicht notwendig. "Shows research, is useful & clear". – user unknown Jan 22 at 9:20
  • Ich bin neu hier, aber in anderen Bereichen dieses Portals werden sogar Fragen, die durchaus Sinn machen, mit Minuspunkten "bestraft" ... – Nico Jan 28 at 10:45
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    "Eine Frage, die es wert ist, beantwortet zu werden, sollte im Normalfall auch aufgewertet werden." Zu welchem Zweck? Habe ich ein Problem suche zuerst danach, ob es schon eine mehr oder weniger passende Frage gibt und hoffe, dass es dazu auch passende Antworten gibt -- Votes sind mir da egal (bei den Antworten ist es etwas anders). Abgesehen davon empfinde ich sowohl das Up- und Down-Voten als auch das Schliessen allzuoft als nicht nachvollziehbar bis willkürlich, mich jedenfalls hält es davon ab, Fragen zu stellen. – user41324 Jan 29 at 10:16
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    Jetzt fängst du auch noch an, anderen zu erklären, wie sie sich hier zu verhalten haben. ...sollte im Normalfall auch aufgewertet werden? Schön, dass wir jetzt statt englische Fragen müssen englisch beantwortet werden unter jeder zweiten Frage eine Ermahnung zum Upvoteverhalten lesen werden. – Olafant Jan 29 at 16:34
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    @Olafant: Ich weiß nicht was Deinen gereizten Tonfall begünstigt hat. Ich fange hier nicht an anderen zu erklären, wie sie sich zu verhalten haben, sondern habe eine Idee zur Diskussion gestellt, um das Für und Wider zu diskutieren und dabei probehalber die Für-Position eingenommen. Wenn Du von "englische Fragen müssen englisch beantwortet werden"-Posts genervt bist, such bitte die entsprechenden Diskussionen auf Meta und misch das hier nicht dazwischen. Sparbücher mit Genervtguthaben sollte man m.E. nicht anlegen - ich zahl Dir darauf jedenfalls keine Zinsen. – user unknown Jan 30 at 3:18
  • @user41324: Der Zweck ist es, gute Fragen zu belohnen um so Anreiz zu schaffen, mehr gute Fragen zu stellen. Allgemein wird auf SE oft geklagt, die Fragen würden zu selten hochgewertet (evtl. auch runter~) werden. Dazu finden sich m.W. auf der allgemeinen Metaseite mehr Diskussionen als in unserem kl. Eck. – user unknown Jan 30 at 3:21
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Eine Frage, die es wert ist, beantwortet zu werden, sollte im Normalfall auch aufgewertet werden.

Ich stimme dem nicht zu. Wert ist eine seltsame Kategorie; ich persönlich beantworte nicht ausschließlich Fragen, die ich einer Antwort wert finde. Solche Fragen sind viel zu spärlich gesät. Als Vorbedingung für das Verfassen einer Antwort sehe ich stattdessen die Erwartung, daß die Antwort nützlich für andere ist. Viele schlecht gestellte Fragen (keine Recherche, kein Kontext, keine Mühe) geben immer noch Anlaß für solche Antworten; ebenso Fragen, die von falschen Annahmen ausgehen oder Verwirrung stiften.

Ein Beispiel aus der letzten Zeit sind Fragen zum Verb gefallen: welche Kasus regiert das Verb, wie erkennt man das Subjekt, usw. Für kompetente Lerner sollte ein Blick ins Wörterbuch ausreichen, um sich diese Fragen selber zu beantworten. Da aber nicht alle Lerner diese Kompetenz haben und, was das wichtigere Argument ist, nicht in allen Sprachen eine Parallele zu deutschen Verben wie gefallen, gehören, schmecken, fehlen … existiert, halte ich die Antworten für nützlich.

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  • Ich hatte auch nicht geschrieben <b>ausschließlich</b> sondern stimme ausdrücklich zu, dass es Fragen gibt, die man einer Antwort wert findet (das ist keine seltsame Kategorie - die Zeit wert, die Du investierst), aber dennoch nicht aufwerten will, Mangelnde Recherche und Kontext kann man mit einem close-vote anmahnen. Ich meine man sollte bei den meisten Fragen, die man beantwortet, erwägen sie auch aufzuwerten - ansonsten wäre ein Kommentar, aus dem sich ergibt, wieso nicht, vielleicht oft sinnvoll. – user unknown Jan 23 at 2:35
  • @userunknown Sollte man nicht bei allen Fragen, die man liest, erwägen, ob man sie aufwertet? – David Vogt Jan 23 at 19:45
  • Mir ging es darum, dass ich oft Fragen ohne offensichtliche Mängel sah, für die jemand eine Antwort geschrieben, aber die noch niemand aufgewertet hat. Von Ausnahmen abgesehen finde ich das unlogisch und fand, man solle da ab und zu mal nachhaken. Prinzipiell steht es aber jedem frei zu erwägen oder nicht und auch rasche Entscheidungen zu treffen, ohne lange zu erwägen, insbesondere die Entscheidung nicht zu voten kann immer getroffen werden. Wer sich aber schon die Zeit für's Antworten nimmt ... – user unknown Jan 24 at 1:06
  • @DavidVogt Sollte man nicht bei allen Fragen, die man liest, erwägen, ob man sie aufwertet? - Ja, erwägen sollte man das auf jeden Fall, es sind aber Fälle möglich, in denen man sich dann bewusst dagegen entscheidet (s. meine Antwort). – Volker Landgraf Jan 26 at 15:34
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Die Sichtweise, dass eine Frage, die beantwortet wird, im Normalfall auch aufgerwertet werden sollte, kann ich nicht nachvollziehen.

Ich gebe einer Frage vor allem dann einen Upvote, wenn sie vernünftig gestellt ist und von einem User kommt, der noch nicht über genügend Reputation verfügt, um zu kommentieren oder um aus meiner Sicht ungerechtfertigte Downvotes auszugleichen. Insbesondere, wenn andere Fragen desselben neuen Users wenig Mühe erkennen lassen, sich verständlich auszudrücken oder ein Wörterbuch zu benutzen, halte ich Upvotes guter Fragen für eine günstige Gelegenheit, den respektvollen Umgang mit der Zeit hilfsbereiter User zu würdigen.

Darüber hinaus halte ich Upvotes dann für sinnvoll, wenn ich glaube, dass eine Frage anderen Lernenden weiterhelfen kann, die noch nicht wissen, was eigentlich ihre Frage ist. Die größte Schwierigkeit beim Lernen besteht darin, die richtigen Fragen zu stellen und in den Wirren aller Anfänge ist es oft sehr schwer, diese Fragen zu finden und zu formulieren.

Beides ist davon unabhängig, ob ich eine Frage beantworte oder nicht. Anders herum gibt es auch interessante (oder wenigstens nicht uninteressante) Fragen, die ich für Lernende aber unerheblich finde und andere, die vernünftig gestellt sind, deren Gedankengang ich aber für Quatsch halte. Die kann ich dann auch durchaus ohne Upvote beantworten.

Dem Vorschlag, bei einer Diskrepanz zwischen der Anzahl der Antworten und Upvotes nachzufragen, kann ich nur widersprechen. Kommentare sind nicht für Diskussionen über community behavior or site policies gedacht. Dafür gibt es meta. Wer selbst hin und wieder in Foren recherchiert, wird vielleicht nachvollziehen können, dass die Kommentare sowohl zu Fragen als auch zu Antworten durchaus sehr nützlich sein können. Ich persönlich finde es aber immer sehr ärgerlich weil zeitraubend, wenn dort dann über Dinge diskutiert wird, die mit der Frage nichts zu tun haben und ich finde, wir sollten uns davor hüten, das hier einreißen zu lassen. Wem es also wirklich um Qualität geht, der sollte m.E. nicht nach den Motiven für gegebene oder unterlassene (jedem freigestellte) Upvotes fragen.

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  • Dem letzten Absatz kann ich nur zustimmen. Dem im zweiten Absatz geschilderten Verfahren werde ich allerdings nie folgen: Ich finde es sowohl einfacher als auch fairer, die Frage nur nach ihrer Qualität zu bewerten, und die Person des Fragestellers (Reputation, andere Fragen usw.) außer acht zu lassen. – David Vogt Jan 31 at 12:09
  • @DavidVogt Da habe ich mich wahrscheinlich etwas missverständlich ausgedrückt. Es geht mir auch nur um die Qualität der Frage. Insbesondere bei neuen Usern halte ich Upvotes für eine wichtige Rückmeldung darüber, dass die Frage gut formuliert ist. Auch das muss man ja u.U. erst mal lernen. Deshalb vote ich da auch dann leichter up, wenn mich die (gut gestellte) Frage nicht interessiert und ich keine Lust habe, sie zu beantworten. – Olafant Jan 31 at 13:36
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Die Frage ist hinfällig, da sich 0 Punkte auch aus der Summe von Downvote eines Dritten und dem Upvote des Angeklagten ergeben können.

PS: Als Mod mit DB Zugang sieht man natürlich mehr Details. Das betrifft aber die wenigsten.

Wäre die Stimmabgabe Pflicht, wäre dies einfach im System zu verankern und sollte bereits umgesetzt sein, dann ggf. auch automatisch. Ist es das wegen netzwerkweiter Regeln aber nicht, hat dies vielleicht seinen Grund.

Entgegenstehende Gründe sind hier nicht ausreichend dargetan. Es mag verschiedenste Gründe für Vote-Verhalten geben. Soweit hier Bestimmbares nahegelegt wird, ist dies nur für jene verständlich, die es bereits nachvollziehen. Eigentlich ist der Aufruf eine Meinungsumfrage. Es wird suggeriert, es bestehe die Alternative zwischen Upvote oder Schließung. Das ist grausames Schwarz-Weiß-Denken. Ebenso ist meine Antwort eigentlich keine, sondern eine ablehnende Absage.

Und zwar würde man ggf. zu Upvotes für schlechte Fragen verleiten. Was eine schlechte Frage ist, ist zweifelhaft. Jedenfalls bedarf eine Frage noch nicht eines Upvotes der zu besserer Sichtbarkeit führt, nur weil die Frage den Anforderungen nach den Regeln genügt, nicht geschlossen oder gar gelöscht zu werden. Dennoch will die Frage beantwortet werden.

Übrigens hast du meine eben beantwortete Frage scheinbar auch nicht abgevotet; ich deine Antwort jedenfalls nicht, weil unbefriedigend; habe die Antwort dennoch akzeptiert, weil faktisch korrekt sowie angemessen und weil eine weitere Antwort kaum zu erwarten ist.

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Ich habe - in seltenen Fällen - auch schon mal Fragen beantwortet aber bewusst nicht hochgewertet. Das waren dann Fälle, in denen beim Fragesteller ein Missverständnis vorlag. Da habe ich dann zwar den Fragesteller entsprechend aufgeklärt, aber wenn ich nicht der Ansicht war, dass dies ein naheliegendes Missverständnis sei, das viele Leute betreffen dürfte, kein Upvote gegeben.

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  • Ja, eine vernünftige Ausnahme. Mein Begehr war es nicht Ausnahmesituationen zu sammeln, sondern Meinungen darüber, ob man, wenn man keine Ausnahme ausmacht, das Aufwerten durch Antwortende (Dritte) qua Kommentar ermuntert. Metadiskutanten sind für mich natürlich über jeden Verdacht erhaben. – user unknown Jan 26 at 23:02

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